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PRESSEMITTEILUNG - Montag, 09. Januar 2016

Christen an der Seite Israels kritisiert die Resolution des UN-Sicherheitsrats zur Verurteilung israelischer Siedlungen


Am 23. Dezember 2016 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat in New York eine Resolution, in der die Errichtung von „Siedlungen“ in Jerusalem, Judäa oder Samaria seit 1967 als „offensichtliche Verletzung internationalen Rechtes“ verurteilt wurde. 14 der 15 Mitglieder des Sicherheitsrats stimmten für die Resolution. Es ist das erste Mal, dass die Vereinigten Staaten, die sich enthielten, nicht von ihrem Vetorecht Gebrauch machten, um die Resolution zu verhindern.

Eine „Siedlung“ ist nicht mehr und nicht weniger als ein lebender Mann, eine lebende Frau oder ein Kind. Obwohl die Resolution lediglich Israels Rolle bei der Ermöglichung des Baus von Siedlungen verurteilt (sie bezieht sich nicht auf die Siedler direkt), werden in Wahrheit alle Juden, die seit 1967 in der Altstadt von Jerusalem, in Judäa und Samaria - hinter der „Grenze“ - leben, als Gesetzlose und Kriminelle gebrandmarkt. Die Resolution reiht sich ein in den neuesten Tsunami von Resolutionen, die von der UNESCO und der UN-Generalversammlung angenommen wurden, die jegliche Verbindung der Juden mit Jerusalem und den Bergen Israels verneinen.

Wieder einmal vergisst der Westen, dass es die arabische Aggression war, die die Juden zuerst 1948 aus den Gebieten vertrieben hat, indem er die Gebiete als „palästinensisch“ bezeichnet. Es ist lediglich ein neues Beispiel für die Bereitschaft westlicher Leiter, den islamischen Revisionismus zu akzeptieren und Israels Nachbarn und die arabisch-palästinensische Leiterschaft von der Verantwortung für den Konflikt freizusprechen.

Deshalb ist die „Grüne Linie von 1967“ so wichtig als Grenze für den palästinensischen Staat, den die UN so festentschlossen gründen will. Diese Linie ist entstanden, weil Jordanien, Ägypten, Syrien und die arabisch-palästinensischen Führer den UN-Teilungsplan vom November 1947 ablehnten und am 15. Mai 1948 einen Krieg mit dem neugegründeten Staat Israel begannen, um die Juden ins Meer zu treiben. Wenn sie den UN-Teilungsplan akzeptiert hätten, wie es die jüdischen Leiter taten, dann gäbe es bereits einen arabisch-palästinensischen Staat. Stattdessen lehnten sie jegliches Recht des jüdischen Volkes auf nationale Selbstbestimmung ab. Genauso wie sie es taten, seit das Mandat über Palästina 1920 eingerichtet wurde, um eine nationale Heimstatt für das jüdische Volk zu errichten. Aus dieser Ablehnung, die 1956, 1967 und 1973 wiederholt wurde, resultieren nahezu 70 Jahre des Konflikts, der tausende von Leben gekostet hat. Es ist dieselbe grundlegende Ablehnung des Rechts des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung, die dieser Resolution zugrunde liegt.

Durch die effektive Akzeptanz der palästinensischen Ansprüche auf die ausschliessliche Souveränität über die Altstadt von Jerusalem, den Tempelberg und auf ganz Judäa und Samaria, untergräbt der UN-Sicherheitsrat das souveräne Recht des Staates Israel, seine Grenzen selbst zu bestimmen. Es gibt keinen anderen Konflikt in der Welt, in dem die UN vorgeben, berechtigt zu sein, das Ergebnis zu bestimmen. Dennoch fühlen sich die Nationen der Welt verpflichtet, den Konflikt zu lösen und das Recht zu haben, Israels Aussenpolitik zu bestimmen.

Für die Menschen in Israel ist die Frage der Grenzen nicht nur eine Frage des Rechtes sondern eine Frage von Leben und Tod. Israels Feinde wissen, dass die Waffenstillstandslinie von 1949 nicht zu verteidigen ist. Der frühere israelische Aussenminister Abba Eban bezeichnete sie als „Auschwitzlinie“. Wenn ein arabisch-palästinensischer Staat auf der Grundlage dieser Linie entstehen sollte und dieser Staat von der Hamas, der Hisbollah oder irgendeinem anderen fundamental-islamistischen Regime kontrolliert werden sollte, sieht sich Israel der sicheren Zerstörung gegenüber. In Anbetracht dessen, was zurzeit vor Israels Haustür geschieht, ist das keine unwahrscheinliche Vorstellung.

Durch die Annahme dieser Resolution haben unsere Nationen zum wiederholten Male Israel im Stich gelassen und sich auf die Seite seiner Feinde gestellt. Es ist die Weiterführung von 2000 Jahren der Arroganz und des Stolzes, aus denen Pogrome, Verfolgung und versuchter Völkermord resultieren.

Als Christen sind wir alarmiert und entsetzt, aber nicht überrascht. Wir wissen, Jerusalem wird „von den Heiden zertreten“, bis der Herr selbst erscheint (Lukas 21, Römer 11). Wir wissen, die Nationen werden versuchen, das Land zu teilen (Joel 2 + 3) und sich gegen Jerusalem versammeln (Sacharja 12–14). Aber wir wissen auch, wir können dem HERRN, dem Gott Israels, vertrauen, dass Er sein Volk beschützen wird.

Aber wir weigern uns, zu schweigen. Wir müssen als Christen aufstehen für das Recht des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung ihrer eigenen Zukunft, und wir müssen das Recht des Volkes Israel verteidigen, in sicheren Grenzen leben zu können. Wir achten auch die Würde der arabisch-palästinensischen Menschen, aber nicht auf Kosten der Existenz des jüdischen Volkes.

Es ist unsere feste Überzeugung, dass weder die arabischen Palästinenser noch irgendeine andere arabische Nation blühen kann, solange es keinen wirklichen Frieden in der Region gibt. Wirklicher Friede und Sicherheit werden nicht durch von der UN auferlegte Bedingungen geschaffen. Sie werden erst kommen, wenn die Nationen der Welt das Recht des jüdischen Volkes, wie jedes anderen Volkes auch, anerkennen, ihr eigenes Schicksal in dem Land selbst zu bestimmen, mit dem sie so einzigartig und tief verbunden sind.